Suchen Nilgänse ein Brutquartier?

07.03.2026  |   Maike Dudde  |   Natur Unser Dorf

Auf dem Horst in Hohenaspe sind noch keine heimkehrenden Störche zu entdecken. Die Rückreise aus Afrika dauert halt länger als die aus Spanien, sodass es noch dauern kann.

Allerdings sollten sich die Störche sputen, die in Hohenaspe brüten wollen, denn ihr Nest wird von Nilgänsen besetzt. Die Anwohner und ich finden den hübschen Vogel zwar attraktiv, aber der Horst war nicht für ihre Nachzucht gedacht. Außerdem könnte der Absprung aus dieser Höhe später für ihre Küken recht gefährlich werden. 

Vielleicht nutzt der Vogel den Horst auch nur zur guten Aussicht, denn eigentlich brüten sie zu dieser Zeit längst und er ist auch immer nur allein auf dem Nest zu entdecken. 

Es wirkt, wenn man zweimal in die Hände klatscht. Die scheue Nilgans ärgert sich und fliegt schimpfend davon. Diese Aktion hat bereits mehrfach funktioniert.

Das Nilganspaar hält sich eigentlich seit Jahren in der Nachbarschaft vom Horst am Regenrückhaltebecken in der Pohlmannstraße auf. 

Seit einigen Wochen haben sich dort auch ein Paar Kanadagänse und Stockenten eingefunden. 

Als ich auftauche, fliegt ein Rotmilan auf. Auch er ist hier regelmäßig zu beobachten, ganz offensichtlich ist es sein Revier.

Kanadagänse beim Grasen am Regenrückhaltebecken in der Pohlmannstraße.