Der Storchenfamilie am Sportplatz in Hohenaspe geht es gut.
Die beiden Nestlinge entwickeln sich altersgerecht. Neu ist, dass beide Storcheneltern an diesem Vormittag erstmals nach dem Schlüpfen nicht auf dem Nest hocken. Der Storchenvater ist aber noch in der Nähe, denn vom Dach des Hofes aus überwacht er das Nest weiterhin fürsorglich.

Die Störchin ist zeitgleich am Ortsrand von Hohenaspe mit der Futtersuche beschäftigt.

Die ein paar Tage älteren beiden Storchenküken in Drage werden bereits zeitweise allein gelassen. Der derzeit anhaltende Nieselregen stellt keine Gefahr mehr für die Kleinen dar.

In Kaaks sind am Hof der Familie Fischer zwei schon sehr weit entwickelte Jungstörche zu entdecken. Im Nest gegenüber gab es leider einen Totalausfall. Alle drei Storchenküken wurden tot geborgen. Die Elterntiere sind abgeflogen.
Dagegen werden auf dem Nest am Sportplatz von Kaaks erstmals drei Jungstörche versorgt.
In diesem Jahr späte Brut
Auch in Pöschendorf auf dem Reetdachhaus mit dem Storchen-Selbstbau-Nest gab es Nachwuchs.
👉Der Schlupf der Storchenküken fand hier noch später statt als in Hohenaspe. Wie Weißstorch-Gebietsbetreuer Jörg Heyna berichtet, sind wegen der Vogelgrippe so viele Altstörche verendet, dass nun Jungstörche die Nester besetzen und entsprechend spät mit der Brut begonnen haben.
❗Die ersten fünf Küken, die in der Region geschlüpft sind, gab es am 22.04.2026 in Ottenbüttel zu registrieren. Leider überlebten nur zwei von ihnen. Die Jungstörche werden das Nest hier in zwei Wochen, nach neun bis zehn Wochen, verlassen.