
Am Karfreitag wurde auch in Hohenaspe die prunkvolle Vorderseite des Altars zugedeckt, wobei die düsteren Rückseiten sichtbar werden, um die Trauer über den Tod Jesu Christi zu verdeutlichen.
Dieser Zustand bleibt bis Ostermorgen bestehen und macht das Leiden Christi visuell erfahrbar.
Das anschließende Öffnen des Altars symbolisiert die Auferstehung und den Übergang von Trauer zu Freude im christlichen Glauben.
Am Ostersonntag sind im festlichen Gottesdienst die Flügel des Altars wieder geöffnet
Der in der St. Michaelis-Kirche in Hohenaspe aufgestellte Flügelaltar ist ein bedeutendes Kunstwerk der Gotik, das im Jahr 1460 gefertigt wurde. Er zählt zu den wertvollsten Objekten der Kirche und ist ein eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Schnitzkunst.
Im Gottesdienst am Ostersonntag wurde die Auferstehung Jesu Christi gefeiert, was als zentrales Ereignis des christlichen Glaubens gilt. Dieses Fest symbolisiert den Sieg des Lebens über den Tod und die Hoffnung auf ein neues Leben.

Ostergottesdienst mit musikalischer Begleitung des Posaunenchores Hohenaspe
Im festlichen Gottesdienst legt Pastorin Stefanie Warnke die Kernpunkte der lukanischen Auferstehungsgeschichte dar.
Sie veranschaulicht die Auferstehung anhand der Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling, die ein starkes Sinnbild für Ostern ist:
👉Der Tod ist kein Ende, sondern ein Übergang zu neuem, verwandeltem Leben. So wie die Raupe im Kokon stirbt, um als Schmetterling frei zu fliegen, steht auch das Grab Jesu für einen Neubeginn. Diese Metamorphose weckt die Hoffnung auf Auferstehung.