


Vor fünf Jahren wurden die ersten Nutrias im Hohenasper Feld vom Jäger und Landwirt Gerd Schmidt entdeckt. Inzwischen ist die Zahl der Tiere gestiegen.
Nutrias vertragen sich mit Wildgänsen und nehmen gemeinsam die Nahrungsaufnahme auf den Weideflächen vor, denn sie sind wie Gänse Pflanzenfresser.
Auch im Wasser sind sie neben den Graugänsen zu entdecken.
Die Hohenasper Nutrias sind in der Nähe von Teichen und Bächen anzutreffen, da sie dort Tunnel für ihre Jungen graben. Aufgrund ihrer Baufreudigkeit und ihrer starken Vermehrung sind sie jedoch nicht sehr beliebt und werden deshalb bejagt.
Der Nutria ist deutlich größer als der Bisam aber kleiner als der Biber und hat einen langen, runden Schwanz, während der Biber einen flachen und der Bisam einen ovalen Schwanz besitzt.
Übrigens können Nutrias sehr zutraulich werden.