Nach dem Auftakt der Fotoausstellung am Theodor-Heuss-Platz 3 setzt das Landgericht seine kulturelle Reihe fort:
Im Foyer stellte der Vereinsvorsitzende von „Justiz und Kultur“, Dietmar Wullweber, nun eine Lesung vor und kündigte angesichts des positiven Echos weitere Veranstaltungen dieser Art an.
Für Fans der Krimireihe „Sörensen ermittelt“ ist Autor Sven Stricker in Itzehoe kein Unbekannter.
Der gebürtige Tönninger kommt regelmäßig zu Lesungen ins Landgericht, insbesondere wenn eine Neuerscheinung ansteht.
Dabei gibt er nicht nur Einblicke in seine Bücher, sondern erzählt auch Persönliches aus seinem Leben und Schreiben.
Die anwesenden Gäste erlebten eine unterhaltsame Lesung mit den teils humorvollen, zugleich tiefgründigen Kriminalgeschichten um den an einer Angststörung leidenden Kriminalhauptkommissar Sörensen.
Zusätzliche Bekanntheit erlangte die Reihe durch die erfolgreiche Verfilmung des NDR mit Bjarne Mädel in der Hauptrolle.
Umso gespannter darf man sein, wie es mit der Figur weitergeht.
Stricker berichtete, dass die Idee zur Angststörung seines Protagonisten auch auf eigenen Erfahrungen beruht.

Viele seiner Figuren seien zudem von realen Begegnungen inspiriert, die er lebendig in seinen Geschichten verarbeitet. In seiner Lesung, die er in mehrere Abschnitte gliederte, legt der Autor besonderen Wert darauf, Humor und Verbrechen klar zu trennen – denn ein Mord, so Stricker, dürfe niemals ins Lächerliche gezogen werden.
Immer wieder mussten zusätzliche Stühle für weit über 100 Veranstaltungsteilnehmer bereitgestellt werden, die sich für den Autor und seine neueste Krimiausgabe vom Februar 2026 „Sörensen geht aufs Haus“ interessierten.

Buchhändler aus Itzehoe Andreas Meurer und Yvonne Meurer-Jensen präsentierten bei der Lesung die Ausgaben vom Schriftsteller Sven Stricker

👉”Sörensen geht aufs Haus” als Hörspiel vom Deutschlandfunk Krimi-Hörspiel mit Bjarne Mädel: Sörensens sechster Fall