Juliansicht in Hohenaspe 

13.07.2026  |   Maike Dudde  |   Natur Unser Dorf

Die Wilde Möhre vor dem alten Bauernhaus macht sich gut. Sie ist eine vielseitige und attraktive Wildpflanze HIER und soll Anziehungspunkt für 45 verschiedenen einheimischen Wildbienenarten sein.

Raffinierter Trick der Blüte der Wilden Möhre: Mitten in der weißen Blütendolde sitzt oft eine dunkle Scheinblüte. Sie produziert weder Pollen noch Samen, sondern täuscht Bestäuber: Sie sieht aus wie eine Fliege und lockt so Insekten an. Ein raffinierter Trick der Natur, um die Bestäubungschancen zu erhöhen. Die Zentralblüte mit dem Punkt unterscheidet sie vom äußerst giftigen und ähnlichen Schierling. Weitere Unterschiede HIER

Über die Wilde Möhre habe ich zufällig vor kurzer Zeit gelesen und sie auf großen Ackerflächen bei Kellinghusen entdeckt. 

Ob sie hier als Futterpflanze angebaut wird, ist mir nicht bekannt.

❗Vorsicht ist geboten, denn die Wilde Möhre (der Vorgänger unserer Möhre) hat giftige Doppelgänger.

Dem Storchennachwuchs auf dem Horst in der Straße „Am Sportplatz” geht es nach wie vor gut. In etwa zwei Wochen werden sie vom Nest abfliegen, denn neun Wochen nach dem Schlupf ist es in der Regel soweit. Dann werden sie sehr bald (Mitte August) in den Süden aufbrechen. Schade, dass sie keine Ringe besitzen, durch die man sie vielleicht im nächsten Jahr wiedererkennen könnte.

Das am Vortag fotografierte Storchenpaar mit seinem noch sehr kleinen Jungvogel am Kanal 33 bei Hohenhörn kann hingegen zugeordnet werden. Der fotografierte Storch mit der Ringnummer 6V309 stammt laut Jörg Heyna aus dem Jahr 2024 und kommt aus Christinenthal. Die Störchin (sie steht auf dem Dach des Restaurants) stammt demnach aus Ottenbüttel und ist 2023 als Jungvogel dort beringt worden.