Traditionell wird am dritten Advent eine Abordnung des Jütland-Dragoner-Regiments an einem Gottesdienst in der St.-Michaelis-Kirche teilnehmen.
Das dänische Traditionsregiment der Jütland-Dragoner ehrt Heinrich Sehestedt jährlich mit einem Kranzlegen in der St.-Michaelis-Kirche in Hohenaspe, wo er auch bestattet wurde.

Oberst Heinrich Sehestedt (eigentlich Johann Friedrich Sehestedt, 1719–1772) war ein dänischer Adliger und Militär, der eine wichtige Rolle bei den Jütland-Dragonern (Jyske Dragonregiment) spielte, bei denen er Kommandeur war. Sehestedt stieg in der dänischen Armee auf, wurde 1759 Kommandeur des nationalen Dragoner-Regiments und 1770 Oberst der Jütland-Dragoner. Er wurde 1772 in einem Gewölbe der St.-Michaelis-Kirche in Hohenaspe beigesetzt, nachdem er in der Schlacht von Schonen tödlich verletzt worden war. Sein Grab wurde 1955 bei Renovierungsarbeiten in der Kirche entdeckt.
👉Pastorin Stefanie Warnke betonte, dass es sich bei diesem Gottesdienst um einen Friedensgottesdienst handele, und zitierte Jesaja mit dessen Prophezeiung einer neuen Zeit. „Nichts muss bleiben, wie es ist“, (die Kernaussage des Propheten) und erinnerte an die bewegte Geschichte mit den Dänen und Schweden sowie Schleswig-Holstein. “Vor 80 Jahren wäre ein gemeinsamer Gottesdienst mit den Dänen undenkbar gewesen”, so die Pastorin.
Der Posaunenchor begleitete den Gottesdienst musikalisch sehr schön.
Stücke wie „Tochter Zion, Mach hoch die Tür” und „Die Nacht ist vorgedrungen“ wurden zum Mitsingen vorgetragen.
Vielen Gottesdienstbesuchern wurde wieder einmal bewusst, wie glücklich sie sich schätzen können, den Posaunenchor und später beim Weihnachtstreff zu hören, den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr zu haben. 🎄Ein Bericht vom Weihnachtstreff mit Fotos ist in Arbeit.