Der Volkstrauertag ist ein nationaler Gedenktag. Entsprechend wird auch in Hohenaspe die Beflaggung auf halbmast gesetzt, um offiziell Trauer zu zeigen.
Nach einer aufwendigen Sanierung sind nun die Namen der Gefallenen beider Weltkriege wieder lesbar.
Fotos Heiko Dudde
Kranzniederlegung in Erinnerung an alle Opfer von Krieg und Gewalt

Gottesdienst, Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am frisch sanierten Gedenkstein
Nach dem Gottesdienst in der St.-Michaelis-Kirche setzte sich der Zug, begleitet von Mitgliedern der Feuerwehr, des Feuerwehrmusikzugs und der Gemeindevertretung, in Bewegung.
Er führte zum Mahnmal, wo sich bereits Dorfbewohner versammelt hatten, um der Gedenkveranstaltung zu folgen.
In den Ansprachen von Bürgermeister Hans Otte und Kirchengemeinderatsmitglied Stephan Güldner wurde daran erinnert, wie wichtig es ist, aus der Vergangenheit zu lernen und die Werte des Friedens wachzuhalten.

Die Sanierung des Mahnmals mit den Nebenanlagen wird die Gemeinde 50.000 € kosten.
Damit stellt sie unter Beweis, dass ihr der Gedenkstein, der durch seine öffentliche Präsenz und Gestaltung an die historischen Ereignisse erinnert, wichtig ist.
Mahnmale dienen der Erinnerung, der Trauer, der Würdigung von Opfern und der Bildung. Sie erzeugen Betroffenheit und tragen dazu bei, dass das Gedenken über Generationen hinweg überliefert wird, damit Lehren aus der Vergangenheit gezogen werden können.

Im vergangenen August wurde HIER bereits über die aufwendigen Sanierung informiert