Hauptverhandlung wegen Verdachts des versuchten Totschlags 

07.09.2026  |   Maike Dudde  |   Kriminalität

Hohenaspe

Am Vormittag hat am Landgericht Itzehoe, Außenstelle Hohenaspe, die Hauptverhandlung gegen einen 36-jährigen rumänischen Staatsangehörigen begonnen.

 Dem Angeklagten wird vorgeworfen, am 14. März 2026 in Heide / Wesselner Chaussee während eines Streits in einem Wohngebäude eine 33-jährige Frau mit einem Tischbein angegriffen, auf sie eingeschlagen und gewürgt zu haben.

Die Frau wurde dabei schwer verletzt. 

 Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen soll die 33-Jährige anschließend auf die Straße gelaufen sein und dort Hilfe von Passanten erhalten haben. 

Rettungskräfte brachten das Opfer zur Behandlung mit lebensgefährlichen Gehirnblutungen in ein Krankenhaus.

 Der Tatverdächtige wurde trotz trotz Fluchtversuch von Polizeibeamten festgenommen. 

Der 36-Jährige befindet sich derzeit in der Justizvollzugsanstalt Lübeck in Untersuchungshaft. 

Gegen ihn wird zunächst unter anderem wegen des Verdachts des Tötungsdelikts ermittelt.

 📍Der Beginn der Hauptverhandlung verzögerte sich. Mehrere Verfahrensbeteiligte waren davon ausgegangen, dass der Prozess im Hauptgebäude des Landgerichts in Itzehoe stattfinden würde.

Tatsächlich wurde die öffentlicheVerhandlung in der Außenstelle Hohenaspe eröffnet.

 Zu Beginn wurden die Personalien des Angeklagten aufgenommen. Eine vom Gericht bestellte Dolmetscherin übersetzte die Fragen des Richters. Als Wohnanschrift des Angeklagten wurde eine Adresse in Rumänien angegeben. Kritik gab es von Seiten der Nebenklägerin: Für sie sei kein Dolmetscher zur Verfügung gestellt worden. 

 Die Hauptverhandlung soll u. a. am 25. September 2026 im Hauptgebäude des Landgerichts Itzehoe fortgesetzt werden.