Alle Besucherplätze waren bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung im Bürgersaal am 2.9. besetzt. Bürgermeister Hans Otte zeigte sich erfreut über das große Interesse an der Sitzung der Gemeindevertretung.
Die Tagesordnung war überschaubar, die anstehenden Themen von eher allgemeiner Bedeutung für die Gemeinde. Umso überraschender war die ungewöhnlich große Zahl der Zuhörer.
Schon zu Beginn wurde deutlich, dass einige Besucher davon ausgegangen waren, an diesem Abend bereits Informationen zum geplanten Rechenzentrum zu erhalten.
Diese Erwartung bestätigte sich jedoch nicht.
👉 Wie bereits berichtet, findet der Bürgerdialog zur möglichen Erweiterung des Gewerbegebietes Burgviert mit einem Rechenzentrum inclusive eines Gewächshauses am 25. September um 18:30 Uhr im Bürgersaal statt.
Dort sollen die Pläne vorgestellt und Fragen der Bürger beantwortet werden.
In der Einwohnerfragestunde wurde unter anderem gefragt, wann die verbliebenen Absperrgitter von der Hauptstraße abgeholt werden, nachdem der Straßenübergang fertiggestellt wurde. Hans Otte (inzwischen seit 3 Jahren Bürgermeister) kennt den Termin nicht, konnte aber mitteilen, dass die Firma wegen eines hohen Krankenstandes derzeit keine Kapazitäten für den Abtransport frei hat. Kurz nach dieser Bekanntgabe am Vormittag den 3.9. war wie durch Zauberhand der Schilderwald verschwunden.

Hans Otte informierte darüber, dass es mit den aufgestellten Verkehrsleitsäulen zur Bergstraße Probleme mit den Glas- und Textilabholern gibt. Eine Lösung wird gesucht.
Weiterhin wurde angekündigt, dass die Windkraftanlage auf dem Gemeindegebiet von Hohenaspe heute, am 3. September, in den vollen Betrieb geht.

Die Rotorblätter mit einer Länge von jeweils 80 Metern legen an ihren äußeren Spitzen bei jeder Umdrehung nun eine enorme Strecke zurück. Unter Volllast erreichen die Blattspitzen dabei Geschwindigkeiten von 250 bis über 280 km/h.
Am Vormittag bei Regen erfolgte die technische Inbetriebnahme, bei der die Anlage erstmals in den Dauerbetrieb startete. Dabei wird die Windkraftanlage jetzt mit dem Stromnetz synchronisiert und speist den ersten Strom ein.
Bei den anderen drei Anlagen auf dem Gemeindegebiet von Ottenbüttel soll die Flugsicherung noch nicht vollständig geklärt sein.
👉Gemeindevertretung Hohenaspe fasst mehrere Beschlüsse
Die aus 13 Mitgliedern bestehende Gemeindevertretung Hohenaspe hat mit 11 anwesenden Vertretern in ihrer Sitzung mehrere Maßnahmen für die Gemeinde beschlossen beziehungsweise beraten.
Künftig erhält die musikalische Leitung des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Hohenaspe eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 250 Euro. Dafür wird die Entschädigungssatzung der Gemeinde entsprechend angepasst.
Ein weiterer Beschluss betrifft die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Feuerwehrgerätehaus. Die Gemeinde stellt hierfür außerplanmäßig Haushaltsmittel in Höhe von 30.000 Euro bereit.
Die Amtsverwaltung wird mit der Ausschreibung beauftragt.
Zudem wurde der Bürgermeister ermächtigt, die im Zusammenhang mit der Maßnahme erforderlichen Aufträge zu vergeben. Bei der Abstimmung gab es eine Enthaltung.
Darüber hinaus wurde der Bürgermeister ermächtigt, die Firma Mengel mit der Antragstellung für den Rückbau von zwei Bohrbrunnen an der Seniorenwohnanlage zu beauftragen.
Zu viel Mangan in der Erdwärmeleitung sorgte immer wieder für Störungen, sodass auf Gas umgestellt werden musste.
Die Parkfläche am Sportplatz war Gegenstand eines Beschlusses.

Zunächst ist geplant, zwei Drittel der Fläche mit Schotter und Fließ zu bedecken.
Eine Befestigung der KFZ-Stellplätze erfolgt durch Verlegung eines Flies zur Lastverteilung und zur Trennung zwischen Oberboden und der wassergebundenen Tragschicht mit Schotterseinen.
Die baulichen Maßnahmen sollen in Eigenleitung durch die Gemeinde Hohenaspe erfolgen.
Für den Eingriff in die Natur ist ein Ausgleich zu leisten.
Das Amt Itzehoe-Land soll den entsprechenden Bauantrag beim Kreis Steinburg einreichen. Für die Umsetzung sind im Haushalt 2026 insgesamt 30.000 Euro vorgesehen.
Beraten wurde außerdem über die Sanierung des Wirtschaftsweges nach Ridders. Eine abschließende Entscheidung zu diesem Thema wurde den Angaben zufolge noch nicht getroffen.
Auf dem Sportplatz ist die Aufstellung eines WC-Containers geplant. Der Container wurde der Gemeinde gespendet. Für die erforderlichen Fundament- und Anschlussarbeiten werden Kosten in Höhe von rund 5.000 Euro veranschlagt.
Zudem diskutierte die Gemeindevertretung über die mögliche Einrichtung einer E-Ladestation im Gemeindegebiet. Es wurde beschlossen die Ladestation in der Nähe der Schule zu installieren.