
Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule wird vorerst für Erstklässler ab August 2026 starten und später auch auf weitere Klassenstufen ausgeweitet werden.
Die Gemeindevertretung Hohenaspe hat eine Studie in Auftrag gegeben, die einen Zuwachs an Einwohnern und Schülern prognostiziert.👉HIER
In diesem Fall ist absehbar, dass mit dem neuen Schulkonzept Räumlichkeiten fehlen werden. Diese werden auch für gemeinsame Schulmahlzeiten benötigt.
Es stehen Umbauten bzw. ein Neubau an, die aufgrund der zahlreichen Auflagen und des Platzbedarfs sowie der enormen Bausummen nicht einfach zu bewerkstelligen sind.
Vorerst ließ die Landesregierung verlauten, dass sie 85 Prozent der Investitionskosten für neu zu schaffende oder zu erhaltene, den Rechtsanspruch erfüllende Ganztagsplätze übernehmen will.
Inzwischen ist eine Beteiligung in dieser Höhe fraglich, da bislang 633 Förderanträge in Schleswig-Holstein den Rahmen der geplanten Investition finanziell weit überfordern. Info NDR hier. HIER
Die in Auftrag gegebene Studie zur Ermittlung des Raumbedarfs an der Grundschule Hohenaspe wurde, wie bereits berichtet, der Firma Drees & Sommer übergeben.
Die Mitarbeiterin Sabine Heußel stellte drei Optionen zur Auswahl vor. Um es kurz zu machen, wird nur das später von der Gemeindevertretung gewählte Projekt präsentiert.

Von der Leinwand abfotografierte Variante, für die sich die Gemeindevertreter einstimmig nach der Vorstellung und vielen Diskussionen entscheiden:
Die Planung entspricht der Bedarfsanalyse mit Neubau auf dem Gelände des alten Bauernhauses, das abgerissen werden soll. Das Lehrerhaus wird in dieser Variante nicht berücksichtigt. Der Umbau mit den erforderlichen Maßnahmen für den Brandschutz und die zwei vorgeschriebenen Rettungswege wäre laut Aussage mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden.

Die Investitionskosten belaufen sich nach derzeitigem Stand auf rund 9,5 Millionen €
Bezüglich des Tagesordnungspunkts “Schul- und Bedarfsplan” wurde der Beschluss gefasst, die Variante 2 (Sanierung des Bestands und Erweiterungsbau) der vorgeschlagenen Varianten für eine offene Ganztagesbetreuung weiter zu verfolgen.
Die Variante 3, das ehemalige Lehrerhaus für den offenen Ganztag zu nutzen, wurde verworfen, da der erforderliche Umbau zu aufwändig wäre.
Für die gewählte Variante 2 (geschätzte Investitionskosten bis zu 9,5 Mio. €) sollen die Finanzierungsmöglichkeiten geprüft werden.
Top 7: Der Nutzungsvertrag für die Kabeltrasse wurde beschlossen.
Die anderen Tagesordnungspunkte wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit beraten.