Am 2. September 2025 ist der Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza (HPAIV/Geflügelpest) in einem Betrieb mit Geflügel in der Gemeinde Hadenfeld im Kreis Steinburg gemäß Artikel 11 der Delegierten Verordnung amtlich bestätigt worden.
Auf dem Biobetrieb mussten am Vortag 1.400 Legehennen fachgerecht (Vergasung) wegen des hochansteckenden Virus getötet werden.

Der Landwirt hatte letzte Woche festgestellt, dass seine Hühner apathisch wirkten. Er forderte einen Tierarzt an, der die Untersuchungsergebnisse an das Veterinäramt weiterleitete.
Damit wurden weitere Maßnahmen in Gang gesetzt.
Ein Sperrbezirk soll eingerichtet werden. Derzeit (Stand 3.9. um 18:45Uhr) sind noch keine Hinweisschilder zu entdecken.
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Die Stallungen müssen nun dreimal desinfiziert werden. Das Veterinäramt muss grünes Licht geben, bevor Legehennen wieder eingestallt werden können.
Laut dem Landwirt wird es zwei bis drei Monate dauern, was einen immensen wirtschaftlichen Schaden bedeutet.
Vermutet wird, dass der Erreger durch Wildgänse übertragen wurde.
! Auch das Landwirtschaftsministerium SH hat eine Pressemitteilung zum Geflügelpestausbruch im Kreis Steinburg übermittelt HIER