Der Löscheinsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden, gegen 3 Uhr. Doch gegen 8 Uhr wurde Wehrführer Hohenlockstedt Christian Büchner wieder alarmiert, da Anwohner bei der Polizei gemeldet hatten, dass erneut Rauch aus dem Gebäude aufsteige.

Erneut im Einsatz die Wehr aus Kellinghusen mit der Drehleiter und die Ortswehr Lockstedter Lager

Wehrführer Christian Büchner informiert zum Löscheinsatz der letzten Nacht:
„Eine Drohne mit Wärmebildkamera lieferte gute Informationen für den Löscheinsatz. Da später niemand mehr in das leerstehende Gebäude sollte, war der Atemschutz nicht so stark gefragt. Die Löscharbeiten erfolgten über die Drehleiter”.

Christian Büchner ist überrascht, dass sich der Brand nur im Dachstuhl mit Treppenhaus ausgebreitet hatte. Im Gebäude selbst sollen kaum Schäden entstanden sein.
Wehren waren in der Nacht im Einsatz: Kellinghusen, Itzehoe, Schlotfeld, Hohenaspe, Lohbarbek, Winseldorf, Hohenlockstedt mit allen drei Wehren und Wrist.
👉Wehrführer aus Hohenaspe Torben Koch berichtet von der letzten Nacht:
“Am Samstagabend wurden wir zur Unterstützung bei einem Großbrand in Hohenlockstedt alarmiert. In der Deutsch-Ordens-Straße stand ein unbewohntes Mehrfamilienhaus in Flammen. Bereits auf der Anfahrt von Hohenaspe aus konnten wir eine massive Rauchsäule und nach kurzer Zeit meterhohe Flammen sehen.Beim Eintreffen unserer Kräfte stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits in Vollbrand. Da zwei Drehleitern sowie mehrere Strahlrohre zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden, war der Wasserbedarf an der Einsatzstelle enorm. Unsere primäre Aufgabe bestand darin, eine stabile Löschwasserversorgung aufzubauen.
Gemeinsam mit der Feuerwehr Winseldorf brachten wir an einem ca. 500 Meter entfernten Teich eine Pumpe in Stellung und verlegten von dort die Schlauchleitung bis zur Einsatzstelle.
Parallel dazu meldeten sich unsere Atemschutzgeräteträger am zentralen Bereitstellungsplatz. Sie unterstützten die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz.
Nach rund vier Stunden konnten wir die Einsatzstelle verlassen und die Einsatzbereitschaft im Gerätehaus wiederherstellen.
Wir danken der Feuerwehr Hohenlockstedt und allen beteiligten Wehren für die gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit.”