Nach den Löscharbeiten der letzten Nacht:
Wehrführer Torben Koch informiert über den Löscheinsatz vom 25.04., der bis in die Morgenstunden des 26.04. andauerte.
“Die Leitstelle West alarmierte uns um 19:38 Uhr zu einem gemeldeten Zimmerbrand im Obergeschoss in der Hauptstraße. Das Wichtigste vorweg: Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte hatten glücklicherweise alle Bewohner das Gebäude unverletzt verlassen. Es gab keine Verletzten.
Die Lageerkundung ergab jedoch, dass sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit auf die gesamte Wohnung ausgebreitet hatte. Zudem schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern in den Dachstuhl, begleitet von einer enormen Rauchentwicklung. Unsere ersteingetroffenen Kräfte veranlassten daher umgehend eine Alarmstufenerhöhung sowie eine Warnmeldung an die Bevölkerung über die NINA- und Katwarn-App.
Daraufhin wurden zunächst die Feuerwehren Drage und Ottenbüttel sowie kurze Zeit später die Drehleiter aus Itzehoe und die Feuerwehr Hohenlockstedt mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort. Um das Feuer zu bekämpfen, wurden im Laufe des Einsatzes etwa zehn Atemschutztrupps im Innenangriff eingesetzt. Sie bekämpften die Flammen im Obergeschoss mit mehreren C-Strahlrohren. Aufgrund der massiven Hitzeentwicklung handelte es sich um einen sehr kräftezehrenden Einsatz. Zeitgleich wurde eine Wasserversorgung von zwei Hydranten sowie vom Regenrückhaltebecken in der Pohlmannstraße aus aufgebaut.
Gegen 21:30 Uhr war der Brand weitestgehend gelöscht. Da die Flammen in der Dachkonstruktion jedoch immer wieder aufflammten, wurde ein Bagger zur Einsatzstelle gerufen, um das Dach gezielt zu öffnen. Von der Drehleiter aus konnten im Anschluss die letzten hartnäckigen Glutnester abgelöscht werden.
Gegen 1:00 Uhr nachts verließen die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle. Anschließende Aufräumarbeiten am Gerätehaus zogen sich bis etwa 2:30 Uhr hin. Die aufwendige Reinigung und Prüfung des stark verschmutzten Materials wird uns noch einige Zeit beschäftigen.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an:
- die beteiligten Feuerwehren Drage, Hohenlockstedt, Itzehoe und Ottenbüttel,
- die Rufbereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) für den schnellen Materialaustausch,
- den Rettungsdienst und die Polizei,
- den Baggerfahrer sowie die Anwohner vor Ort für die tatkräftige Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit!”
Sonntag den 26.4. Nach den Löscharbeiten der letzten Nacht:
Das Wohnhaus ist nicht bewohnbar.
Ersten Informationen zufolge wurde niemand verletzt.
Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen.
👉Der Mieter der Dachgeschosswohnung war auf dem Sofa eingeschlafen und wurde von „Knackgeräuschen” geweckt.
Als er die Tür zum Zimmer öffnete, aus dem die Geräusche kamen, stand dieses bereits in hellen Flammen. Er konnte sich retten, ist nun aber vorerst wohnungslos und hat , wie es aussieht, all seine Habseligkeiten verloren.
Kurios ist, dass der Rauchmelder am Morgen gegen 7:30 Uhr losging und die Straße beschallte.
Da das Gebäude nicht betreten werden darf, kann das Gerät nicht abgestellt werden.
Für Montag werden Sachverständige erwartet, die den Einsatzort in Augenschein nehmen und weitere Entscheidungen treffen werden.

Laut Polizeibericht soll der Sachschaden nach ersten Schätzungen bei rund 500.000 Euro liegen


Das Wohngebäude darf nicht mehr betreten werden


Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar
Ersten Informationen zufolge wurde niemand verletzt.
Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen.
👉Der Mieter der Dachgeschosswohnung war auf dem Sofa eingeschlafen und wurde von „Knackgeräuschen” geweckt.
Als er die Tür zum Zimmer öffnete, aus dem die Geräusche kamen, stand dieses bereits in hellen Flammen. Er konnte sich retten, ist nun aber vorerst wohnungslos und hat , wie es aussieht, all seine Habseligkeiten verloren.
Kurios ist, dass der Rauchmelder am Morgen gegen 7:30 Uhr losging und die Straße beschallte.
Da das Gebäude nicht betreten werden darf, kann er nicht abgestellt werden.
Für Montag werden Sachverständige erwartet, die den Einsatzort in Augenschein nehmen und weitere Entscheidungen treffen werden.
Betreten verboten
Aus einem Zimmer im Dachgeschoss hatte sich das Feuer ausgebreitet

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