In den Stallungen auf dem Hof Schmidt fliegen wieder die Rauchschwalben umher und bauen die Nester aus
Auf dem Hof Schmidt in Hohenaspe sind am 12. April die ersten Rauchschwalben eingetroffen. “Früher als sonst”, stellt Landwirt Gerd Schmidt fest.
An diesem Tag sei wieder ein neuer Schwung Heimkehrer auf dem Hof angekommen, freut sich der pensionierte Landwirt.
Normalerweise würden Rauch- und Mehlschwalben um den 20. April herum die Nester auf dem Hof beziehen. Doch die Mehlschwalben fehlen noch.
Dass die Natur früh dran ist, sieht Gerd Schmidt auch am Nachwuchs der Graugänse.
Zwei Familien mit 4 und 3 Küken sind am Hof im Feld zu beobachten und auch der Kuckuck, so Schmidt, sei schon seit Ostern zu hören.
Normalerweise ist er erst Ende April, Anfang Mai hier.
Und noch eine Tierart am Hof im Hohenasper Feld hat sich deutlich vermehrt:
Es sind die Nutrias, von denen Schmidt 6 zählt. Zwei kleine sind dabei, so dass er sie nicht wie die Graugänse als Jäger bejagen wird, obwohl die Nutrias schon einigen Schaden an seinen Teichen angerichtet haben. Persönlich findet der Jäger auch die freigegebene Jagd auf Graugänse ab Mitte Juli viel zu früh, denn da könnte der Nachwuchs noch nicht mal fliegen, so seine Argumentation.
