Baustelle Mahnmal

26.08.2025  |   Maike Dudde  |   Allgemein Unser Dorf

Die Sanierungsarbeiten an der Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs an der Hauptstraße waren zwingend notwendig. Die Steine des fünf Meter hohen Gedenksteins lösten sich, sodass von den schweren Steinen eine Gefahr ausging.

Der totale Rückbau war für den Gemeinderat keine Option und so entschied man sich vor vielen Monaten das kostenintensive Problem anzugehen. Hollm-Bau aus Wacken wurde beauftragt, den Schaden am 15 bis 20 Jahre nicht sanierten Mahnmal zu bereinigen. Für Volker Hollm mit Jens Karle waren die Arbeiten nicht mit Verfugung getan. Vorerst musste analysiert werden, wie die Zusammensetzung des Mörtels war. Die lose gewordenen Steine mussten gekennzeichnet werden und wie ein Puzzle wieder an Ort und Stelle eingesetzt werden. “Vor allem die großen drei Obelisken bereiteten uns Sorgen, wenn sie sich gelöst hätten, stände das gesamte Bauwerk in Gefahr”, so Hollm.

Seit Ende Mai 2025 ist das Ehrenmal von einem Gerüst umgeben. Die frisch sanierten Fugen mussten mit Gerüstnetzen vor Wind und Regen geschützt werden. Am letzten Mittwoch konnte das Gerüst entfernt werden. Nach einer Teil-Bauabnahme steht nun die nicht geplante Sanierung der Nebenanlagen an. Auch die Sockel der Stele mit den Namen der Gefallenen müssen saniert werden. In 14 Tagen werden die Arbeiten laut Volker Hollm beendet sein. 

Die Anlage solle nach Fertigstellung feierlich eingeweiht werden. Information dazu in Kürze

Um die Schrift am Ehrenmal wieder lesbar zu machen, wird aktuell ein Unternehmen gesucht.