Ausbau Zuwegung Windkraftanlagen

24.07.2025  |   Maike Dudde  |   Allgemein Gemeinderat Unser Dorf

Die lustige Festdekoration im Bürgersaal spiegelt nicht die Stimmung der Gemeinderatssitzung wider. Die bunten Luftballons sind wohl für ein anstehendes Schulfest gedacht. 

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Hans Otte startete die Sitzung des Gemeinderats mit einem Informationsbeitrag von Holger Gronau von Denkert & Wulf (Entwicklung und Betrieb von Windparks).

Für die meisten Anwesenden war neu, dass die Zuwegung zu den vier geplanten Windkraftanlagen einen komplett neuen, parallel zur Spurbahn verlaufenden Weg bekommen soll.

Die neue Flächenentnahme von Acker- und Weideland wird damit begründet, dass die Fläche aufgrund des Wasserlaufs an der Spurbahn nicht ausreicht, um die notwendige Breite von 4,5 Metern für den Antransport der Anlagen zu gewährleisten.

Die Spurbahn zum Mariengrund bleibt so wie sie ist.

Parallel hinter dem Knick wird ein neuer Weg für den Bau der Windkraftanlagen entstehen. 

Übersicht: Die neue Zuwegung wird rund einen Kilometer lang sein.

Rund einen Kilometer wird der neue Weg durch die Landschaft verlaufen. Start des Wegebaus ab August in diesem Jahr.

Ab August soll die Zuwegung gebaut werden. Im November soll der Start des Fundamentbaus erfolgen. Eine Windkraftanlage wird auf dem Gelände in Hohenaspe errichtet, die drei anderen im Gebiet von Ottenbüttel. Die Zuwegung für alle Anlagen führt über Hohenaspe.

“Ende Juni 2026 ist die Inbetriebnahme der Windanlagen beabsichtigt”, so Holger Gronau, der auf den Regionalplan mit weiteren Genehmigungen für Windkraftanlagen vor Ort wartet.

Bei dieser Aussage ging ein Raunen durch Gemeinderat und Publikum.

Alle hoffen, dass es nicht dazu kommen wird.

Die Anlagen des Typs Nordex N163/6.8 mit einem Rotordurchmesser von 163 Metern haben eine Nabenhöhe von 164 Metern und einer Gesamthöhe von 245,5 Meter